Tiermedizin und Homöopathie

Die Verbindung von Tiermedizin und Naturheilverfahren stellt eine große Bereicherung meines therapeutischen Repertoires dar.

Richtet sich in der Schulmedizin die Wahl des Medikamentes nach der zugrundeliegenden Krankheit (Harnwegsinfekt, Lahmheit u.a.), so orientiert sich die Homöopathie an den individuell ausgebildeten Symptomen einer Erkrankung.

Für den Tierhalter stehen dabei oftmals die körperlichen Beschwerden im Vordergrund, während der homöopathische Tierarzt auch Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften bei seiner Arzneimittelwahl berücksichtigt. 

Die Homöopathie erlaubt es in akuten Fällen, nach eingehender klinischer Untersuchung schnell und ohne störende Nebenwirkungen eine Linderung zu verschaffen und einen Heilungsprozess in Gang zu setzen. 

Bei chronisch-degenerativen Krankheitsgeschehen gibt es in der Schulmedizin häufig nur eine symptomatische Behandlung mit oftmals  unangenehmen Begleiterscheinungen wie z.B. Gewichtszunahme, Fellverlust o.ä..

Hier lässt sich nach einer gründlichen Anamnese (Untersuchung und Befragung zur Ermittelung aller Krankheitszeichen) ein speziell auf alle gezeigten Symptome passendes Arzneimittel finden.

Ein Selbstheilungsprozess kann eingeleitet werden und das körperliche, geistige und emotionale Gleichgewicht des Individuums wird wieder hergestellt.